Ihk-Fernstudium
Ausbildung der Ausbilder

 

Es gibt an den Fernschulen mittlerweile sehr viele Fernkurse, an deren Ende man von der IHK geprüft wird. Dabei spielt die Dauer der Fernkurse allerdings keine Rolle. Da bei uns in Deutschland immer noch ein Mangel an Fachkräfte herrscht, wollen viele Unternehmen ihren Nachwuchs selber ausbilden. Damit man das allerdings darf, muss man eine Ausbilderbescheinigung besitzen, denn auch das lehren will gelernt sein.

Damit man sich per Fernlehrgang zum Ausbilder ausbilden lassen kann, muss man über eine abgeschlossene Berufsausbildung und einige Jahre Berufserfahrung verfügen. Zudem muss man auch über die Eignung zum Ausbilder im Sinne des Berufsbildungsgesetzes vom 1. April 2005 in der Fassung vom 5. Februar 2009 verfügen.

Der Fernlehrgang zum Ausbilder dauert in der Regel 6 Monate, wenn man in der Woche 9 Stunden zum Lernen einplant. Wer mit diesem Zeitraum nicht auskommt, kann die Regelstudienzeit kostenlos um 6 weitere Monate verlängern. Hat man jedoch mehr wie nur 9 Stunden zum Lernen in der Woche übrig, kann man sein Lehrgangsziel auch schon früher erreichen. Das hat jeder Teilnehmer selber in der Hand.

Das Studienmaterial wie Studienhefte, Fallstudienheft und 2 CD-ROMs zum Moderations- und Präsentationstraining wird den Teilnehmern von der Fernschule mit der Post ins Haus geschickt. Man benötigt für die erfolgreiche Teilnahme an dem Fernkurs auf jeden Fall einen Multimedia-PC, vorzugsweise mit Internetanschluss.

Im Rahmen des Fernlehrganges nimmt man auch an einem Seminar über 40 Stunden in Hamburg teil. Die Kosten für das Seminar sind schon in den Studiengebühren enthalten, also kommen hier keine Extrakosten auf den Teilnehmern zu. Ziel des Seminares ist die gezielte Vorbereitung auf die IHK-Prüfung. Wenn man den Fernlehrgang erfolgreich abgeschlossen hat, erhält man von der IHK die Bescheinigung, die einem zu der Ausbildung der Lehrlinge berechtigt. 

 
 
 

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