Ihk-Fernstudium
Fremdsprachenkorrespondent

 

Es gibt Menschen die ein natürliches Gespür für Sprachen haben. Ihnen fällt es sehr leicht neue Sprachen zu lernen. Gerade in der heutigen Zeit, wo der Welthandel wesentlich enger miteinander verknüpft ist, sind Fremdsprach-Kenntnisse eine sehr wichtige Qualifizierung. Man kann auch seine Sprachbegabung bei der Wahl des Berufes mit einfließen lassen. Als Fremdsprachenkorrespondent hat man vielfältige Berufsmöglichkeiten, wie z.B. im In- und Export, Außenwirtschaft, in der Industrie, im Handel und im Importwesen. Übt man jedoch einen anderen Beruf aus, kann man sich berufsbegleitend per Fernschulung zum geprüften Fremdsprachenkorrespondent ausbilden lassen.

Das Institut für Lernsysteme, auch ILS genannt, ist Deutschlands führende Fernschule und bietet den Fernschullehrgang  ``IHK geprüfter Fremdsprachenkorrespondent/in´´ an. Damit man an dem Kurs teilnehmen kann, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Hier muss man über kaufmännische Grundkenntnisse verfügen und über so gute englische Sprachkenntnisse verfügen, dass sie dem mittleren Bildungsabschluss entsprechen. Der Lehrgangsbeginn ist zu jeder Zeit möglich. Die ersten vier Wochen dienen zum testen und sind daher kostenlos. Bei dem Fernkurs beträgt  die Regelstudienzeit 15 Monate. Es kann aber auch mal vorkommen dass jemand mit dieser Zeitspanne nicht auskommt. In so einem Fall kann die Regelstudienzeit kostenlos um 9 weitere Monate überschritten werden. Der größte Teil des Studienmaterials, das benötigt wird, ist schon in den Studiengebühren enthalten und wird den Teilnehmern mit der Post ins Haus geschickt. Dazu zählen 25 Studienhefte, 2 Lehrbücher, 1 Arbeitsbuch und ein Sprachkurs auf 6 CDs. Die Wörterbücher die gebraucht werden, muss man selber zusätzlich kaufen. In diesem Fernlehrgang kann man noch das zusätzliche Modul ``Erfolgreich bewerben´´ durcharbeiten.

Welches Wissen wird in diesem Fernlehrgang vermittelt?

Die Lehrinhalte entsprechen genau den Vorgaben der Industrie- und Handelskammer. Man lernt also genau das, was man auch für die Prüfung vor der IHK benötigt. Die Lehrinhalte sind in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Der allgemeinsprachliche Teil zu Beginn des Lehrgangs dient der Auffrischung der Englischkenntnisse. Hier werden Hörverständnisübungen, Aktivierung des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs sowie Vokabel- und Grammatikübungen durchgenommen.

Wenn dieser Teil durchgearbeitet ist, befasst man sich mit Handelsenglisch. In diesem Lehrabschnitt verfasst, gestaltet und übersetzt man Geschäftskorrespondenz zu den wichtigen Themenbereichen Business Letter, Business Transaction, Enquiry, Order, Offer, Packing, Marking, Despatch, Payment, Invoicing, Transportation, Agencies, Insurance, Banking und Personal. So werden Formulierungen geübt und dadurch das Verständnis der englischen Sprache intensiviert.

Der Fernlehrgang behandelt noch andere wichtige Themenbereiche wie die englische Betriebswirtschafts- und Handelslehre U.K./USA, Business Reading und die Übersetzung wirtschaftsbezogener Texte und Diktate. Ein Studienheft behandelt die Vorbereitung zur mündlichen IHK-Prüfung. Diese Lektion beinhaltet auch die praktische Übung, indem man mit seinem Fernlehrer über das Telefon die Lektionen auf Englisch durchgeht.

Wenn man nach der erfolgreiche Durcharbeitung der Arbeitsaufgaben das Abschlusszeugnis der Fernschule erhält kann man im Anschluss daran die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer absolvieren.

 
 
 

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